Schlachtplatte beim Musikverein „Gut Klang“ Leinstetten e. V.

Wir laden die gesamte Bevölkerung am heutigen Samstag, den 20. Oktober, zu unserer wohlbekannten Schlachtplatte ins Musikzimmer ein. 

Neben dem Straßenverkauf bewirten wir ab 11 Uhr in unserem Probelokal. Für das leibliche Wohl ist also bestens gesorgt.

Herzliche Einladung

Ihr Musikverein „Gut Klang“ Leinstetten

 

Vom Spätsommer in den Herbst

Beim Blockhausfestle
Guten Appetit
Wandergruppe Leinstetten/Weildorf
UnterwegsDie DienstagsWanderer

Unterwegs auf dem Bänkleweg.

  1. Dienstag, 3. September 2018

„Und in der Heimat ist es doch am schönsten“. Also wurde beschlossen, eine Teilstrecke des Leinstetter Bänkleweges zu erkunden. Bei schönem Wanderwetter ging es auf der Straße in Richtung Kaltenhof und hinaus ins Alteren. Am Bächlein entlang hinunter ins Tal und dann der Glatt folgend, gab es Natur pur zu bestaunen. Am Gaisbach war von Elsa eine  Verpflegungsstation aufgebaut. Dankend wurde angenommen, um für den Aufstieg zum Kapf gewappnet zu sein. Auch dieser Steilanstieg wurde gemeistert und dann durfte beim Wanderparkplatz  die grandiose Aussicht ins Glatttal bewundert werden. Trotz allgemeiner Begeisterung zog es die Wanderer talwärts bis zum Föhrenwälde. Blockade! Plötzlich standen zwei Garnituren bereit, ganz zufällig ging der Rollladen hoch und erstaunlicherweise standen Getränke auf der Theke. Nur der Rebensaft war zu guter Letzt entschieden zu wenig. Wie so oft, Fritz wusste einen Ausweg. Ein Telefonat, Geflüster mit den Enkeln, Nachschub, der Engpass war beseitigt. Und lange schallts im Walde noch, der Fritz, der lebe hoch.

Blockhausfestle mit Wanderung um Dürrenmettstetten

Dienstag, 11. September 2018

Die Kameraden Albrecht und Walter mit ihren Frauen Christa und Aloisia luden die DienstagsWanderer, diesmal erfreulicherweise mit Frauen, zu einem Festle am Blockhaus beim Turm in Mettstett ein. Ein Verwöhnnachmittag auf der Höhe. Super. Eine gerne angenommene Idee. Selbst Peter und Ute aus Stuttgart scheuten die lange Anfahrt nicht, um dabei zu sein.

Ab 14:00 Uhr stand das Kuchen-Bufett bereit. Eine Auswahl wie in einer Konditorei. Fantastisch. Nun ja, die Männer mussten zuerst die übliche Wanderrunde absolvieren, während die Frauen mit einem Glas Sekt sofort zum gemütlichen Teil übergingen. Albrecht hatte sich eine Teilstrecke des Mettstetter Höhenweges ausgesucht. Ohne Fleiß kein Preis. “Kaffee und Kuchen“. Diese Worte hatten sich bei einigen Wanderern hartnäckig festgesetzt, ließen die Beine schwer werden, stellte ihnen die Luft ab, kurzum, warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. Auch verständlich. Der Rest ließ sich trotz sengender Hitze nicht aufhalten. Die Anstrengung hatte sich aber gelohnt, denn auch für die Wandersleute, Bruno würde sagen, die Kaffeetanten, gab es noch gerührten Kuchen, Apfelkuchen und Himbeersahneschokotorte und, und…. Wer kann da nein sagen? Einer schon. Obwohl er sonst kein Kostverächter ist.

Vermutlich wusste er, dass nach diesem himmlischen Kaffeekränzle noch lange nicht Schluss ist. Zur Vesperzeit wurde nochmals aufgetischt. Liebevoll garnierte Wurstplatten, Hausmacherwurst, Brot und Zutaten, einfach herrlich. Begeistert wurde zugegriffen, gefestet, getrunken, die Kameradschaft gepflegt. Wie immer, der Dienstag ist halt der schönste Tag der Woche.

Herbst – Herbstzeitlose

Die Herbstzeitlose konnte man schon im Spätsommer entdecken. Auf den Wiesen, am Wegesrand. Giftig – giftig wie die Frauen der DienstagsWanderer, wenn diese mal wieder den Absprung verpasst hatten. Nein, nicht wirklich, jede gönnt ihrem Mann diese kleine Auszeit am Dienstagnachmittag vom “ Dätsch mer net Leben“. “Dätsch mer net“, das Unwort des Ruheständlers.

Wanderung mit Wendelin aus Weildorf bei Haigerloch.

Dienstag, 16. Oktober 2018

Fast schon zur Tradition geworden ist eine jährliche gemeinsame Wanderung mit den Freunden aus Weildorf. Rund um Haigerloch auf aussichtsreichen Pfaden, auf steilen An- und Abstiegen. Um 14:00 Uhr war Aufstellung zum Gruppenfoto. Unglaublich, 18 Männer standen vor der Turnhalle in Trillfingen und strahlten um die Wette. Na ja, ob aus Vorfreude auf die Tour oder weil statt Albrecht Agnes den Auslöser betätigte, egal, es gab ein tolles Bild.

„Da geht’s lang,“ war die Ansage. Auf einem schönen Feldweg ging es in Richtung Haigerloch. Vorbei an abgeernteten Äckern, an knorrigen Obstbäumen, unter denen das Fallobst der Fäulnis zum Opfer fiel. Laubwald nahm die Wanderer auf. Das Knacken der Eicheln, Bucheckern und Kastanien, das Rascheln der bunten Blätter unter den Schuhsohlen verdeutlichten, dass der Herbst gekommen war. Die Sonne schien durchs Geäst, ein Traumtag. Wie eine Raupe wanderten die “Dätsch mer net Auszeitler“ an den Steilhängen des Eyachtales entlang. Im Garten des Haigerlocher Schlosses genoss man die tolle Aussicht hinunter zur Eyach und hinüber zur Stadt. Über eine steinerne Treppe ging es hinunter in den Talgrund. Es war klar, der Aufstieg wird anstrengender. Zwischendurch informierte Wanderführer Wendelin über das inzwischen verlassene Missionshaus der “Weißen Väter“. Auf halber Höhe führte ein schöner Fußweg am Hang entlang hinüber zum Steinbruch. Nach dem Überqueren der Hauptstraße musste nochmals ein sacksteiler Anstieg bewältigt werden. Oben angelangt, konnte man vom senkrecht  abfallenden Graterrand hineinschauen in das riesige Erdloch, in dem Bagger und Schaufellader ihr staubiges Werk verrichteten. Geradewegs weiter nach Bittelbronn hinüberspazieren ging leider nicht so einfach. Ein mannshoher Zaun versperrte den Weiterweg. Die Wanderstöcke erwiesen sich als zu kurz, um per Stabhochsprung das Hindernis zu überwinden. Blieb nur noch die Möglichkeit unter dem Zaun durchzukriechen. Wie es sich für einen ehemaligen Bundeswehrausbilder gehört, hatte Bruno schnell eine undichte Stelle gefunden. Den Maschendraht nach oben gezogen, in tiefster Gangart einer nach dem anderen mehr oder weniger gelenkig unten durch. Nicht ganz einfach mit kaputtem Knie, mit künstlichem Hüftgelenk, mit Herzschrittmacher, Rheuma, Bierbauch oder sonstigen Gebrechen. Frustrierend die Kommentare der Kameraden. Pfui. Aber alle kamen unverletzt durch. Danach gab es kein Halten mehr. Flott marschierte die Gruppe gen Bittelbronn. Ein kurzes „Hallo, ist doch schön in der Sonne zu sitzen“ zum Opa auf dem Bänkle, der dankbar für die Ansprache über das ganze Gesicht strahlte. Zu ihm sitzen war  nicht möglich, der Durst trieb die Männer unverzüglich ins Gasthaus Rössle. Radler sauer, Radler sauer,  Radler sauer…….Hier lassen sich wunderbar ein paar Strophen aus dem Klagelied eines Dätsch mer net einfügen:

Was selber gern dätsch ist völlig wurstzum Schluss vergisst dein eigna Durst

doch lass i mi net lang foppenwenns geht um den Dämmerschoppen

Do gang i na, egal was gibtda werden zwei – drei Halbe kippt

Da pfeif i auf die Dätsch mereischenk mir no a Viertele ei

Da bin i unter Meinesgleichenbrauch keiner Dätsch merei ausweichen

Da plappert man hat`s recht wichtigund jeder meint sei Gschwätz sei richtig

Bis abends spät kriegst du kein Ruhda heisst es dätsch mer Läda zu

Liegst im Bett, heucht zart die Altedätschmer d Füss wärme, i hon so kalte

So geht das jetzt Tag ein Tag ausdie Dätsch merei setzt niemals aus

So ist nun mal die Wirklichkeit Ein Ruheständler hat niemals Zeit  !

Der Wirt machte dem Gejammer ein Ende. Souveräne Bedienung, das Bier hatte wunderschönen Schaum, der Wurstsalat war herzhaft und reichlich, nein, es gab nichts mehr zu meckern. Im Gegenteil. Wo findet man noch so etwas?  Wirt Werner verteilte Liederbücher, holte die Handorgel aus dem Koffer und los ging’s. Liebe kleine Schwarzwaldmarie! 18 Männer schmetterten ein Lied nach dem anderen. Klasse. Zwischendurch kleine Pausen, damit die rauen Kehlen geölt werden konnten. Langsam kamen die Gedanken an die oben genannten kalten Füße, aber wie heißt es so schön “d Kapp isch scho verschnitta“. Na dann. Der Musikus, der früher als Schlagzeuger beim Glatttalecho den Takt angegeben hat, lief zur Hochform auf. Man(n) fühlte sich 50 Jahre zurück, als man noch die Tanzabende besuchte, zwischen den Stuhlreihen durch den Saal flitzte und dann doch nur zweiter Sieger wurde. Entweder ein Konkurrent war schneller oder man bekam einen Korb, weil das Mädel schon vorbestellt war. Oder einer hat sie aus der Ferne bereits mit Handzeichen aufgefordert. Ja und dann kam der erste Höhepunkt des Abends, also früher beim Tanz, die Damenwahl. Da holte sie doch glatt einen anderen Kerl, so ein Mist! Aber später zum Schlusstanz. Da hat’s geklappt, rechtzeitig vorbestellt, ätsch. Dämmerlicht, Stehblues, Tuchfühlung….SCHÖN WARS, aber jetzt reichts .

Ein letztes Lied. Werner bezahlen. Ein sensationeller Nachmittag ging zu Ende. Schade, dass man den Musikus nicht mitnehmen konnte, der würde super zur Truppe passen. Aber man war sich sicher, im nächsten Jahr gibt’s ein Wiedersehen.

 

 

Herbstwandern am Sonntag, 30.09.18 und Vortrag „500 Jahre Flößerei auf Heimbach, Lauter und Glatt“ am Samstag, 06.10.18

Die Bürgerwerkstatt „Lebendiges Leinstetten“ lädt herzlich ein !

Herbstwandern am Sonntag, 30.09.18, Treffpunkt 13.00 Uhr an der Schlossbrücke. Die Runde führt dieses Mal vorbei an der Ruine und an der Mariengrotte., denn dort stehen unsere 2 neuen Waldsofas. Gerne können diese ausgiebig genutzt und der Ausblick genossen werden.  Getränke werden  bereit gestellt, am Bänkle in der Nähe der Mariengrotte bieten wir noch zusätzlich Kaffee und Kuchen an. Der gesamte Bänkleweg (große Runde) ist frisch gemäht und somit bestens präpariert für alle Wanderer.  Wer die wunderbare Aussicht und Herbststimmung am Kapf genießen möchte, kann auch dort seinen Durst löschen. Ob alleine, in der Gruppe, mit Familie oder Freunden: Wandern – Spazierengehen – Schwätzle halten – Pause machen – Herbstnatur genießen, seid dazu am Sonntag ganz herzlich eingeladen!

Vortrag „500 Jahre Flößerei auf Heimbach, Lauter und Glatt“ am Samstag, 06.10.18, 19.00 Uhr im Spitalsaal Leinstetten. Fritz Peter als Referent lässt uns in seinem Bild- und Wortbeitrag eintauchen in die Geschichte der Flößerei in unserer direkten Region.  Leinstetten – ein Flößerdorf – hätten’s alle gewusst?  Nach dem Vortrag ganz bestimmt und die ein oder andere Anekdote wird es gewiss auch zu erzählen geben. Im Anschluss bieten wir gerne noch Möglichkeit, bei einem kleinen Umtrunk zu verweilen und ins Gespräch zu kommen. Es ist UNSERE Geschichte – interessiert? Dann seid dabei – wir freuen uns auf Euch!

 

Voranzeige! Nachmittag für aktive Frauen und Männer am 10.Nov.2018

Der Sportverein Leinstetten bietet für seine Mitglieder und alle Interessierten am Samstag 10.11.2018 ab 13.30 Uhr einen Nachmittag an, der ganz im Zeichen von Spaß und Bewegung stehen wird.

Die Übungsleiter des SVL haben ein abwechslungsreiches Mitmachprogramm zusammengestellt, das einen Einblick in unseren Breitensport gibt.

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