Fleischkäsweckle-Tour

Wanderung nach Oberiflingen

22. Januar 2019

Ohne langes Hin und Her, ging es den Berg hinauf, nicht allzu schwer. Beim Lindenwirt hat gemütlich man gesessen, beim Maiermetzger ein Fleischkäsweckle noch gegessen. So ist der Nachmittag schnell verflogen, man ist zufrieden wieder heimwärts gezogen.

Wanderung zur Lauterbadhütte

29. Januar 2019

Kamerad Hans R. hatte wieder mal eine schöne Tour organisiert. Nach heftigen Schneefällen am Montag war dies in und um Freudenstadt keine leichte Aufgabe. Sind die Parkplätze geräumt? Sind die Wanderwege begehbar, wie wird das Wetter? Um nichts dem Zufall zu überlassen, war Hans schon morgens unterwegs. Erfahrungsgemäß sind die Parkplätze am Lauferbrunnen von Langläufern belegt und so traf man sich auf dem Wanderparkplatz kurz davor. Tiefster Winter. Traumkulisse. Große  verschneite Tannen, die müde unter der Schneelast ihrer Äste hängen ließen. Kleine Bäumchen, die stolz ihr Winterkleid präsentierten. Holzstapel, die nur an der Stirnseite als solche zu erkennen waren. Ansonsten war alles unter einer unberührten Schneedecke verborgen. Unglaublich schön. Die Hälfte des Weges wurde von der frisch gespurten Langlaufloipe eingenommen, auf der anderen wanderte man staunend in Richtung Friedrichsturm. Auf einem kleinen Teilstück genoss man die herrliche Aussicht über Freudenstadt. Der Weg wurde zm Trampelpfad. Einspurig, im knöcheltiefen Pulverschnee ging es hinein in den Wald. Es war recht anstrengend, dieses dauernde Einsinken, Umknicken und  ungleichmäßige Gehen in den Fußstapfen des Vordermannes. Aber da war ja noch die Langlaufloipe, die sich unbenutzt dahin zog, daneben die Skating-Piste. Vermutlich waren hier schon mehrere Skiläufer unterwegs, die ihre Bretter „vergessen oder nicht angeschnallt“ hatten. Also, Spurwechsel, rein in die Loipe, rauf auf die Piste. Nun ging es leichter, zumal es abwärts und in Richtung Einkehr ging. Wohlige Wärme empfing die Gruppe in der Gaststube in der Lauterbadhütte. Nachdem der Durst gestillt war und die wichtigsten Themen durchdiskutiert waren, wurde die Abfahrtspiste am Stockingerhang überquert und weiter ging’s wieder schnaufend und schwitzend durch den weichen Schnee hinaus zum Lauferbrunnen. Eine unvergessliche Wanderung in einer sagenhaften Winterlandschaft. In einer solchen Kulisse unterwegs zu  sein war schon etwas ganz Besonderes.

Lode hat sie abgehängt
Winterwald

Skihütte-Tour

Dienstag, 05. Februar 2019

Schade, die Skisaison im Skigebiet „Grieß Nova“  musste mangels Schnee unterbrochen werden. Für die DienstagsWanderer kein Grund, nicht dort hin zu wandern. Wie fast immer, wurde am Rathaus gestartet und dann ging es am Ortsende auch schon steil bergan.  Im Buch war die erste Fleißarbeit erledigt und in Richtung Ruine Lichtenfels hätte man gemütlich dahin schlendern können. Aber, da war Vorsicht geboten. Festgefahrener Altschnee, tiefgeforene Fahrspuren und Eisplatten, die eher zum Schlittschuhlaufen animiert hätten, als zum Wandern. Entlang dem ehemaligen Stausee musste ein gewaltiger Erdrutsch überquert werden. In Bettenhausen lud ein freundlicher EnBW Mitarbeiter zu  einem kurzen Besuch im denkmalgeschützen E-Werk ein.  Danach wurde die Talseite gewechselt und auf einem Teilstück des geplanten Premiumsweges ging es fast alpinmäßig wieder bergauf. Auf der Sonnenseite des Glatttales durfte man den herrlichen Ausblick nach Leinnstetten genießen und dann war auch schon das Ziel erreicht. Skihütte Leinstetten. Hüttenwirt Siegfried empfing die Gäste per Handschlag vor der  Hütte. Drinnen war es mollig warm, allerdings kroch ein eisiger Wind durch die Ritzen der Wände. Heißes Wasser dampfte auf dem Gaskocher, das Bier war bereitgestellt, der Glühwein duftete aus dem Kocher und schnell fühlte man sich wohl. Hüttenatmosphäre. Der Skibetrieb auf der Piste hielt  sich in Grenzen.  Ein Schlittenfahrer, eine Zuschauerin. Aber drinnen, da saßen sie, die Rentner, die früher die Piste heruntergesaust waren. Ja, ja, früher.  Auf dem Heimweg gab es noch einen Schnäpslestopp bei Katja. Fertig. Basta.

E-Werk Bettenhausen

Eine Antwort auf „Fleischkäsweckle-Tour“

  1. Super toll diese romantischen Berichte von Gerhard. Da wandert man einfach in Gedanken mit, wenn dies aus gesundheitlichen Gründen selbst nicht möglich ist. Dazu noch die traumhaften Winterbilder.

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