Wärmende Sonne und eine frische Prise.

Wanderung von Oberbrändi nach Leinstetten.

Dienstag, 16. April 2019

Es schien ein sonniger Tag zu werden. Aber da war immer wieder dieser kalte Wind,  der leise um die Ecke schlich. Was anziehen? Jacke, Weste, Pullover oder gar nur ein T-Shirt? So traf man sich dann auch, mit Jacke, mit Mütze, hemdsärmelig. Egal.

Gestartet wurde in Oberbrändi am Friedhof. Der direkte Weg zum Waldrand führte steil über die Wiese. Noch war beim durchqueren keine Gefahr, dass Flurschaden angerichtet werden könnte. Die strahlenden Gänseblümchen wurden selbstverständlich weiträumig umkurvt. Ähnlich strahlten auch die Wanderer beim Gruppenfoto. Okay, nur ähnlich. Nochmals eine kleine Steige hinauf und die „Passhöhe“ war erreicht. Auf der verkehrsarmen Straße ging’s hinüber nach Geroldweiler. Am Straßenrand unzählige Flachmänner, die irgendein Umweltschwein vermutlich täglich hier entsorgt. Unglaublich. Der kleine Ort wurde durchquert. Außer einer alten Frau, die aus dem Fenster schaute, keine Menschenseele unterwegs. Doch, ein Auto kam entgegen, sprengte die Gruppe und fuhr gemächlich weiter. Locker ging es talwärts, hinunter zum Wühlsbach, der als kleines Rinnsal dem Heimbach zuplätscherte.

Am Wühlsbach

In Richtung Wittendorf und dann hinein in den Staatswald verlief der Weiterweg. Ludwig mit starrem Blick zum Waldboden, auf der Suche nach Morcheln. Nicht sehr erfolgreich. Pilzspezialist Paul konnte ihn leider nicht unterstützen. Nach etwa einer Stunde war der Grillplatz am Kapf erreicht. „A Beekle“, wie Hermann aus Dettingen zu sagen pflegt. Tatsächlich wurde eine kleine Erholungspause eingelegt. Ja und dann war da das Liegesofa und da lagen sie, der Lothar und der Hermann. Jeder am äußersten Rand. Einer links, einer rechts. Somit konnten sich beide auf die Seite drehend wieder aufrichten,  was sonst ohne technische Hilfe nicht möglich gewesen wäre. Wie auch immer.

Zwei auf einer Bank, die lassen sich nicht stören.
So schön ist es bei uns.

Die herrliche Aussicht genießend marschierte man nun talwärts und zielsicher in die Schloßbrücke. Tom und Conny hatten extra ihren Ruhetag geopfert und so ging es unverzüglich zum gemütlichen Teil über. Die Rentnergruppe aus Dornhan hatte man ebenfalls über die Sonderöffnungszeit informiert und so konnte sich eine stattliche Gruppe zuprosten. Toll, so funktioniert „Gesamtstadtdenken“. Und zur Vesperzeit war es soweit. Schwäbischer, Straßburger und europäischer Wurstsalat wurden serviert. Schmackhaftes Bauernbrot dazu, halt bis es ausging. Walter musste dann Toastbrot essen, na ja, Mettstett ist leider kein Dornhaner Stadtteil. Oder haben die Dornhaner zuviel Brot gegessen? Egal, es war wieder ein lustiger, unterhaltsamer Nachmittag.  Herzlichen Dank an Conny und Tom.

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