In der Heimat ist es doch am Schönsten

Dienstag, 30. April 2019

April, April, der macht doch was er will.

Nicht am Dienstagnachmittag, da ist fast immer schönes Wetter, weil, ja weil die DienstagsWanderer es so verdient haben. So war es auch am am letzten Wandertag im April. Diesmal war es eine kleine, aber trotzdem gutgelaunte Truppe. Gestartet wurde in der Ortsmitte von Neuneck. Gemächlich ging man den ersten Kilometer an, um ja kein „Herzkäsperle“ zu riskieren.

Sacksteil, ja fast überhängend, führte die schmale Straße in Richtung Ziegelackerhof. Fantastisch die blühenden Obstbäume am Ortsrand von Neuneck, die saftigen, mit zahllosen gelben Löwenzahnblüten durchsetzten Wiesen auf der anderen Talseite. Ein herrlicher Blick hinüber nach Böffingen,  nach Unteriflingen und hinunter zur Glatt. Stolz präsentierte sich die Burg Neuneck hoch überm Dorf. Klar, dass Fritz auch dazu Informationen bereit hatte. Über die Geschichte der Burgherren, aber auch über die Zeit, als man im Burgstüble einkehren konnte. Am Ziegelackerhof wurde das kleine Blockhaus bestaunt, das toll eingerichtet war, in dem man gerne eingekehrt hätte, aber niemand hatte Erbarmen. Vielleicht beim nächsten Mal. Nun ging es in den Wald hinein in Richtung Wittendorfer Straße. Auffallend die vielen Tannenzapfen, die die Gipfel der Nadelbäume zierten. Erfrischend der Anblick der Laubbäume, die ihre jungen, hellgrünen Blätter präsentierten. Wohltuend die Waldluft und wohlschmeckend der Schnaps, den Fritz aus seinem Rucksack zauberte. Nun ja, der Deckel, der als Gläschen herhalten musste, war schon etwas mickerig. Zuviel erwischen konnte man nicht. Musste man auch nicht. Der Lippbach wurde überquert, ein kleiner Anstieg gemeistert und dann…“Da vorne steht eine leere Bierkiste.“ Halluzination oder was? Vermutlich die Reste einer wilden Zecherei. Aber Hallo. Von wegen leer. Obendrauf eine Flasche Mineralwasser, Saftschorle, drunter Pilsflaschen, knalle voll. Ja so was, wer hat denn..aha, dort steht das Auto von Paul in der Einfahrt. Eine geniale Idee. Pilze sammeln und Pils spendieren.

Eine willkommene Überraschung

So gestärkt wurden die letzten Kilometer problemlos zurückgelegt, bevor es alpinmäßig auf dem Bänkleweg nach Leinstetten hinunter ging.

Steiler Abstieg

Der Maibaum war bereits aufgestellt, zum Umtrunk servierte Fördervereinswirt Peter Rote Würste und aus sonniger Lage durfte man das Schauspiel an der Ampel beobachten. Rot-Gelb-Grün! Dunkelgelb, mit Vollgas durch. Das Drama mit den Bussen und dem Bordstein, das Hin und Her der Traktoren und dann kam er

oh, oh

 

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