Wasser, Wildnis, weglos.

Dienstag, 11. Juni 2019

Mit Albrecht durch das Engerstal.

Das Wasser sucht sich seinen Weg. Das konnte man im Engerstal deutlich erkennen. Die Mettstetter suchten schon vor Jahrzehnten ebenfalls einen Weg, dieses wilde Wasser aus dem Engerstal zur Wasserversorgung in den Ort zu holen. Am Dienstag suchten die DienstagsWanderer wiederum einen Weg zum alten Wasserhäusle und von dort nach Dettingen.

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Im Tal des rauschenden Wassers

Dienstag, 21. Mai 2019

Bei Hochwasser durch die Schlichemklamm

Ein Erlebnis besonderer Art bot sich den DienstagsWanderern bei der Wanderung durch die Schlichemklamm. Eigentlich hätte man diese Nachmittagstour am verregneten Dienstagmorgen absagen müssen, aber die  alte Weisheit bewahrheitete sich mal wieder. Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur unpassende Kleidung. Und so war es auch. Mit Regenschirmen, mit Regenjacken, Mützen, Stöcken und gutem Schuhwerk bestens bewappnet, fuhr man zum Startpunkt nach Böhringen. Wanderführer Hemme

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In der Heimat ist es doch am Schönsten

Dienstag, 30. April 2019

April, April, der macht doch was er will.

Nicht am Dienstagnachmittag, da ist fast immer schönes Wetter, weil, ja weil die DienstagsWanderer es so verdient haben. So war es auch am am letzten Wandertag im April. Diesmal war es eine kleine, aber trotzdem gutgelaunte Truppe. Gestartet wurde in der Ortsmitte von Neuneck. Gemächlich ging man den ersten Kilometer an, um ja kein „Herzkäsperle“ zu riskieren. „In der Heimat ist es doch am Schönsten“ weiterlesen

Im Schwenninger Moos

Dienstag, 23. April 2019

Im Moos nix los?

Selbst das brütende Blesshuhn wunderte sich. Sechzehn Männer und eine Frau. Eine Schulklasse mit Lehrerin? Ein Lümmel dabei, der meint, er muss auf einer umgestürzten Birke auf den Tümpel hinausbalancieren.

Doch der Reihe nach.

Start am Eislaufstadion

Das Schwenninger Moos war das Ziel der DienstagsWanderer. In Deißlingen wurde Wanderführer Erich abgeholt. Am Eissportzentrum HELIOS Arena in Schwenningen traf man sich mit dem Rest der Truppe. Mit einer professionellen Einführung über die Entstehung des Moores, über die Grenze zwischen Baden und Württemberg, über die europäische Wasserscheide, über das Miteinander (oder auch nicht) in der Doppelstadt Villingen-Schwenningen, begann ein interessanter Rundgang. Am Reitstall vorbei ging es direkt hinein in das Naturschutzgebiet. An schön gestalteten Informationstafeln war Wissenswertes dargestellt und beschrieben. In großer Schrift, also auch ohne Brille lesbar, aber (war es jetzt schon der Durst oder nur Desinteresse?) nicht jeder nahm sich die Zeit zum Lesen. Schilf und abgestorbene Bäume, undurchdringliches Dickicht und unzählige Tümpel säumten den Weg. Dann ein kleiner See, auf dem ein Wildentenpaar schwamm und ein stolzer Graureiher auf Fischfang war. Unüberhörbar das Gezwitscher der Vögel. Dort ein Frosch, der vor den Leinstetter Froschkönigen die Flucht ergriff, aber sonst schien kein Leben in der braunen Brühe des Moores zu existieren. „Neckarursprung“. Ein etwas verwittertes Schild wies auf die Neckarquelle hin. Man erinnerte sich an ein Gedicht, das man in der Schule gelernt hat.

Die Neckarquelle?!

„Dr Necker“

Ta’z und Musek ghaöt zur Kirbe, ond d Haohzichstrauß zur Braut

ond zur Fasnet ghöaret mürbe Küachle, wia dr Speck ins Kraut.

Ond zur Täufete ghaöt s Kendle, ond zum Gaigel ghaöt d Trompf,

ond dr Necker ghaört ens Ländle, als sei Heaztuck ond Treumpf.

Weiter ging es teilweise auf Holzbohlen, teilweise auf einem Waldweg. Umgeknickte Bäume, dürres Gestrüpp, Todholz. Bedrückend und doch faszinierend.

d Fritz

Moorlandschaft, Mooshügel und dazwischen immer wieder kleine Föhren, die sich prächtig entwickeln. Ja und dann war da das Nest mit dem Blesshuhn, die im Wasser liegende Birke und …..nein, kein Schüler im Flegelalter, es war d „Fritz“, der meinte, er muss nasse Füße riskieren. Schade, es war den Kameraden nicht vergönnt, ihn im Moor versinken zu sehen. Pfui, wer würde ihm so etwas wünschen. Allerdings, nasse Füße hätten es schon sein dürfen. „Vorsicht Jogger, bitte Rettungsgasse bilden“, der Ruf von hinten. Für die Joggerin, die entgegen kam,  war das nicht erforderlich. Nochmals ging es an den Koppeln des Reiterhofs vorbei. Da kam sie angeritten, die große Blonde auf ihrem Schimmel. Eleganter Trab, vorbei an den staunenden Rentnern, deren Kommentare, Gedanken und deren Wunschdenken……da wäre dann wieder die Schulklasse. Endlich war Einkehren angesagt. Am von knallgelb leuchtenden Sumpfdotterblumen geschmückten Bachlauf entlang wanderte man noch ein kleines Stück durch das ehemalige Landesschaugelände zur Biwakschachtel des DAV Schwenningen. Ein sensationeller Platz. Ein freundlicher Wirt, eine wuselige Wirtin, die auch schon mit Kugelschreiber und Block um die Ecke kam. Dann wieder das allwöchentliche Drama mit der Bestellung. Wen wundert’s, dass die gestresste Frau ohne Gertränke daherkommt und mit Tränen in den Augen beichtet, dass sie süße statt saure Radler eingeschenkt hat. Fassungslos schreit  Bruno:  „Des trenk i net, i will a sauers“! Letztendlich war es kein Problem, es gab auch einsichtige Kameraden, die ihr aus dieser verzwickten Lage heraushalfen. Das war es aber noch lange nicht. Die arme Frau war völlig von der Rolle. Wer wollte sauer, wer süß, wer Kaffee, wer Cappuccino, wer Kuchen, fast zwei Stunden lang. Sie hatte fertig. Gespannt wartete man dann auf die Tragödie beim Bezahlen. Das machte sie aber clever. Sie schickte ihren Mann an die Front. Der stellte sich ans Tischende und klagte: „Ihr habt meine Frau  fertig gemacht, macht euch aber nichts draus, sie sieht immer so fertig aus und er soll in ihrem Auftrag noch einen Schnaps spendieren“.  Alles gut. „Wo kommt ihr denn her?“ Aus Dornhan. Kennt er nicht. Aber Sulz am Neckar, da war er bei der Bundeswehr. „Faulenzerkompanie“, kommt es aus der Runde. Da fällt ihm nichts mehr ein, doch, die Runde Schnaps und die DienstagsWanderer dürfen wieder kommen. Ist doch schön, es war schön.

a Schnäpsle

Kommentar vom Wanderführer Erich: „Geht’s bei euch immer so zu?“

Kommentar von Albrecht: „Wiederum ein schöner Tag.“

 

 

 

 

Ein Tag mit Wein, Weib und Gesang.

So ist das Rentnerleben ein Gedicht.

Dienstag, 19. März 2019

Endlich hat es geklappt. Die seit Jahren zur Tradition gewordene Fahrt nach Stuttgart stand auf dem Programm. Eine Tagesfahrt, die eigentlich keiner verpassen möchte. So trafen sich 16 Männer auf dem Bahnhof in Horb. Der Automat spuckte die benötigten Metropolkarten aus, natürlich nicht ohne dass man ihn mit Unmengen Euros gefüttert hatte. Pünktlich, ja auch das gibt es bei der Bahn, fuhr der IC in Richtung Stuttgart. „Ein Tag mit Wein, Weib und Gesang.“ weiterlesen