Die DienstagsWanderer ließen sich nicht aufhalten

Dienstag, 04. Februar

Weder vom Hochwasser, noch von Regengüssen, schon gar nicht vom Schneetreiben.

Eine Wanderung im Neckartal zur Burgruine Wehrstein stand auf dem Programm. Die Tourenleitung wurde an Ludwig übergeben, der vor Jahrzehnten vom Glatttal ins Mühlbachtal übergesiedelt ist. Somit war man zuversichtlich, dass man rechtzeitig zur Einkehr wieder am Startpunkt „Ständle“ sein wird.

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Wollt ihr wirklich bei diesem Wetter wandern?

Dienstag, 28. 01. 2020

Warum nicht. Eine Stunde geht immer.

Na ja, mancher wird wohl sein Mittagsschläfchen verlängern oder seiner Frau die Hausarbeit abnehmen (ha, ha). Denkste. Nicht bei den DienstagsWanderern. Treffpunkt war am Musikpavillon. Zehn Minuten vor Zwei. Der Erste, der Zweite, der Dritte traf ein. Dann mit dem Auto der Fürnsaler,  der Schneckenexpress, die Mettstettcolonne und schlussendlich das Kurbähnle aus Freuenstadt. Als Letzter kam ein Sommerberger, der mit deutlichen Worten vom Sofa geholt worden war. Und somit machten sich trotz Sauwetter 20 Männer auf den Weg. Sensationell. Nach einem kurzen Anstieg wurde Lothars Holzplatz besichtigt. Diesmal mussten nicht 100 Euro verwettet werden, um die Holzart des gefällten Baumes zu bestimmen. Es war die Linde vom Schellenberg, also ganz sicher keine Eiche. Seltene Einigkeit unter den Experten. Die Abtshalde wurde durchquert. Es regnete, es schneite, es kitzabohnetlete. Paul wollte diesen Ausdruck später ins Hochdeutsche übersetzt haben. Wozu auch, der Schwabe weiß, was gemeint ist. Im Staatswald galt es den letzen Anstieg zu bewältigen. Lang, lang ist es her, da ist man diesen Waldweg hinaufgerannt, ohne Stopp. Und heute hat man die Stöcke dabei zum Anschieben. Egal, ist man nun doch teilweise Jahrzehnte miteinander unterwegs, wie, ist doch wurscht. Die Wanderstrecke wurde etwas verkürzt, denn die DienstagsWanderer waren bei Lothar zum Umtrunk eingeladen. Und den wollte man natürlich nicht ewig warten lassen. Lothar hatte schon früher den Heimweg angetreten, um noch ein paar Sitzgelegenheiten zu organisieren. 20 breitschultrige Männer hat man schließlich nicht alle Tage in der guten Stube. Aber es ging.

Ein bisschen ordentlicher hätte es schon sein dürfen.

Brav wurden die Wanderschuhe ausgezogen, die Jacken auf die Bügel gehängt und dann ließ man sich von Elsa und Lode verwöhnen. Kaffee und Kekse, Bier, kleine und große Flaschen, Weizenbier, es fehlte an nichts. Drüben auf der Anrichte standen Weinflaschen, wozu wohl? Auf Lothars selbstgebastelten, über drei Meter langem Eichentisch, standen Weingläser, wozu wohl? Diese wurden von einer seltsamen Lampe angestrahlt, was sogar dem Oberstromer einige Fragen entlockte. Betreffs der Lampenkonstruktion, über die Gläser und den Wein bedurfte es keiner weiteren Diskussion. Rasant nahmen sie ab, die Flaschen auf der Anrichte, rasant nahm sie zu, die gute Stimmung in der Stube. Die Liederbücher wurden verteilt und der seit kurzem 65 jährige Hausherr durfte sich ein Lied wünschen. Inzwischen hatte Elsa Vesperbretter mit Schwarzwurst und Bauernbratwurst serviert.

Wer kann da verzichten?

Das Singen musste unterbrochen werden, denn mit mehr als 400 Gramm im Mund, singt man nicht. Oder so ähnlich. Gerne wurde zugegriffen.

 

Schön war’s in Lothars guter Stube.

Die antike Uhr an er Wand stand auf 17 Uhr, schon den ganzen Nachmittag, also gab es keinen Grund zur Eile. Aus 21 Männerkehlen schallte es: „Ja wenn die Burschen singen und die  Klampfen klingen und die Madel falln drauf rein, „diese dummen Dinger“, setzte einer die Strophe fort. Jetzt war es aber langsam Zeit, das Fest zu beenden. „Das arme Dorfschulmeisterlein“ wurde zum Abschluss noch zum Besten gegeben (zum  Besten ist maßlos übertrieben) was Hans mit Fassung ertrug. Bleibt zu hoffen, dass Lothar, nachdem Ruhe eingekehrt war, mit seiner Elsa noch ein Gläschen getrunken hat und sich bei ihr im Namen seiner begeisterten Kameraden bedankt hat. Wenn nicht, ein herzliches Dankeschön auf diesem Wege.

 

Durchs Land der Grotta-Goscha

Dienstag, 21. Januar 2020

Von Hochmössingen auf den Lindenhof.

Das Ziel der DienstagsWanderer war die Bergkapelle auf dem Lindenhof. Gestartet wurde am Sportheim. Wanderführer Paul, der sein ganzes Arbeitsleben in Hochmössingen verbrachte, führte die Gruppe auf einem Wiesenpfad in Richtung Weiden. Am Waldrand wurde die Straße überquert und schon war das einzige Gewässer in Hochmössingen erreicht.

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Erlebnispfad Heimbachtal

Dienstag, 14. Januar 2020

Es fehlte nur noch die “Schöne Heimbachtälerin“.

Die DienstagsWanderer starteten diese Woche mit dem Bus. Wenn es auch makaber klingt, die Wahrscheinlichkeit bei einem Autounfall zu sterben, ist 40 Mal höher als beim Bus. Also, warum nicht? Und sowieso, es denkt ja keiner an Verabschiedung, denn dann müsste der auf die Dienstagstouren verzichten und von da oben zuschauen, wie die Kameraden die Welt erobern, nein, das kann’s nicht sein.

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Ein gelungener Auftakt.

Dienstag, 07. Januar 2020

Endlich wieder auf Tour.

Nach drei entbehrungsreichen Wochen durften endlich wieder die Wanderschuhe geschnürt werden. Es war auch höchste Zeit, denn die Schlemmerwochen hatten doch teilweise Spuren hinterlassen. Gichtanfälle, Arthroseschmerzen und, was besonders ins Gewicht fällt, der Gürtel musste um ein Loch erweitert werden. Katastrophe. Also, allerhöchste Zeit sich zu bewegen. „Ein gelungener Auftakt.“ weiterlesen