Wasser, Wildnis, weglos.

Dienstag, 11. Juni 2019

Mit Albrecht durch das Engerstal.

Das Wasser sucht sich seinen Weg. Das konnte man im Engerstal deutlich erkennen. Die Mettstetter suchten schon vor Jahrzehnten ebenfalls einen Weg, dieses wilde Wasser aus dem Engerstal zur Wasserversorgung in den Ort zu holen. Am Dienstag suchten die DienstagsWanderer wiederum einen Weg zum alten Wasserhäusle und von dort nach Dettingen.

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Fronleichnam – Donnerstag 20. Juni 2019

Einladung zur Teilnahme an Messfeier und Prozession sowie zum Besuch des Gemeindefestes

Am zweiten Donnerstag nach Pfingsten feiert die Kirche das Hochfest des Leibes und Blutes Christi. Das nämlich ist die Bedeutung des mittelhochdeutschen Wortes „Fronleichnam“, welches sich aus den Worten „vron“ = zum Herrn gehörend und „licham“ = der Leib zusammensetzt. Der Termin des Donnerstags erinnert an den Gründonnerstag, den Tag vor Karfreitag, den Tag nämlich, an dem Jesus beim letzten Abendmahl das Altarsakrament einsetzte. Mit der Einsetzung der Eucharistie verbindet sich seine bleibende Gegenwart im gewandelten Brot und Wein – in Leib und Blut Christi.

Zum besonderen Gedenken an diese bleibende Gegenwart Jesu wurde 1264 von Papst Urban IV. das Fronleichnamsfest für die ganze Kirche eingeführt als Festtag, an dem im Gegensatz zum stillen Charakter der Karwoche und des Gründonnerstags die Einsetzung der Eucharistie in aller Festlichkeit begangen werden kann. Neben der feierlichen Heiligen Messe ist das Fronleichnamsfest vielerorts für die anschließende sakramentale Prozession bekannt. Eine solche fand zum ersten mal im Jahr 1273 in Benediktbeuern statt und hat sich von dort aus in der ganzen Kirche verbreitet.

Auch bei uns in Leinstetten findet seit Jahrhunderten eine solche Fronleichnamsprozession nach der feierlichen Messe statt, wo wir als wanderndes Volk Gottes mit Christus in Form des gewandelten Brotes durch unser Dorf ziehen und damit auch unseren Glauben nach außen zeigen und bekennen.

Bei uns werden traditionell vier Altäre errichtet und zur Ehre Gottes mit Blumen und Bäumen oder Zweigen geschmückt. Unter Begleitung des Musikvereins ziehen Kirchenchor, Gesangverein, Feuerwehr, Kinder, Muttergottes-Trägerinnen und die ganze Gemeinde mit dem Allerheiligsten zu den Altären; dort werden ein Abschnitt des Evangeliums verkündet, Fürbitten gebetet und der eucharistische Segen gespendet. In der ebenfalls festlich geschmückten Kirche wird der Schlusssegen erteilt und der gottesdienstliche Teil des Festes mit dem Te Deum (=Großer Gott) abgeschlossen.

Schon Tage vorher beginnen die verschiedenen Familien und Gruppen mit den Vorbereitungen für den Festtag, etwa dem Bau der Altäre, dem Vorbereiten der Blumenteppiche, dem Schmuck der Kirche und der Muttergottes und neben vielem weiteren natürlich auch mit dem Vorbereiten des Gemeindefestes. Es ist jedes Jahr eine große Leistung die von zahlreichen Ehrenamtlichen für das Gelingen dieses wunderbaren Festtages vollbracht wird.

Es ergeht an die ganze Gemeinde eine herzliche Einladung zur Teilnahme an diesem Festtag unseres Glaubens. Alle sind eingeladen zur Mitfeier der Heiligen Messe um 08:30 Uhr und zur anschließenden eucharistischen Prozession. Musikalisch wird beides von den Chören des Männergesangvereins und des Kirchenchors sowie die Prozession von unserem Musikverein gestaltet. Ganz besonders sind alle Kinder eingeladen, mit einem „Fähnle“ bei der Prozession mitzulaufen.

Natürlich ergeht auch herzliche Einladung zum anschließenden Gemeindefest im Lindensaal und schon jetzt ein herzliches Dankeschön an alle, die mit ihrer Arbeit zu einem gelingenden Fronleichnamstag beitragen.

Feiern Sie mit uns diesen Festtag zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen. Alle, die in irgendwelcher Weise beitragen, freuen sich über eine große Festgemeinde, sodass wir noch lange diesen Tag in gewohnter Weise begehen können.

Brottag am Mittwoch, den 5. Juni, in der St. Stephanus Kirche

Einladung zur Jahrtagsmesse für Hans Marx von Bubenhofen und Katharina von Rechberg

Das Schloss und die Dörfer Leinstetten und Bettenhausen waren von 1474 bis 1783 im Besitz der Familien von Bubenhofen. Unter ihnen befand sich mit Hans Marx dem Jüngeren von Bubenhofen ein Ortsherr, der sich um seine beiden Orte besonders verdient gemacht hatte. Als seine Frau sehr früh verstarb machte er sich im Jahr 1550 auf die Pilgerreise nach Santiago de Compostela zum Grab des heiligen Apostels Jakobus. Gleichzeitig verfügte er für den Fall, dass er nicht wieder zurückkehren sollte, unter anderem die Spitalstiftung mit einem Kapital von 6000 Gulden aus dem Vermögen seiner verstorbenen Frau.

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Im Tal des rauschenden Wassers

Dienstag, 21. Mai 2019

Bei Hochwasser durch die Schlichemklamm

Ein Erlebnis besonderer Art bot sich den DienstagsWanderern bei der Wanderung durch die Schlichemklamm. Eigentlich hätte man diese Nachmittagstour am verregneten Dienstagmorgen absagen müssen, aber die  alte Weisheit bewahrheitete sich mal wieder. Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur unpassende Kleidung. Und so war es auch. Mit Regenschirmen, mit Regenjacken, Mützen, Stöcken und gutem Schuhwerk bestens bewappnet, fuhr man zum Startpunkt nach Böhringen. Wanderführer Hemme

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