Manege frei – so an Zirkus : Erster Zunftball der Narrenzunft Leinstetten

Mit dem Einzug der Bären und Treiber begann die fröhliche Narretei beim ersten Zunftabend im Lindensaal in Leinstetten.

Der Bärentanz auf der Bühne eröffnete die Show und die Bären und Treiber zeigten sich von ihrer besten Seite. Natürlich gehörte das lustige Herumtollen auf der Bühne dazu und die Bären waren nicht zu bremsen.

Narrenvorstand Heiko Bronner begrüßte zum 45. Ball  Ehrenzunftmeister Fritz Peter, Ehrenmitglieder, Mitglieder der Narrenvereinigung Waldgau, das Duo „Die 2 Hofemer“ aus Spaichingen sowie alle närrischen Gäste aus Nah und Fern.

In der vollbesetzten Arena zeigte sich ein gut gelauntes Publikum, das schon zu Beginn mit einer tollen und vielseitigen Musik der  „2 Hofemer“ auf  „so an Zirkus“ eingestimmt wurde.

Nicht wegzudenken sind Mechthild Zürn und Volker Schäfer, diesmal zu sehen als Putzfrau und Tierpfleger, die in ihrer schwäbisch humorvollen Art durch das Programm führten und überall ihren Senf dazugaben.

Klimaneutral stand ganz oben auf ihrer Liste und so wurden die Tiere im Schubkarren befördert und natürlich kamen sie ohne Umwelt zerstörenden fahrbaren Untersatz zu ihrer Arbeitsstelle. Die Probe wurde gleich auf`s Exempel gemacht und das Publikum wurde befragt, wie sie nach „Leistett“ gekommen wären. Nicht zufriedenstellend, war ihr Urteil.

Ein Zirkus ohne Zauberer wäre nicht auszudenken.“ Aka Kadabra“, Zauberin Sara Haibt hatte Müh` und Not,  ihre Assistentin Pepelino (Verena Günthner) aus dem Zylinder zu befreien.  Zaubern ist ihr Handwerk und so konnten sie mit der unheimlichen Stimme aus dem Hintergrund (Julian Bronner) erfahren, was sich so alles an Kuriositäten  im Ort zugetragen hatte.

Der Popkornhiller  (Wolfgang Hiller) vertrieb die Zauberer von der Bühne und kam mit seiner Popkornkiste zum Vorschein. Dabei erzählte er  witzig und spritzig dem  staunenden Publikum, er hätte einen Elefanten mit dunkelroten Augen gesehen. Auf die Frage, warum, „damit er sich besser im Kirschbaum verstecken könnte“ , oder haben sie schon einen Elefanten im Kirschbaum gesehen????

Noch vieles hat er in seiner Kiste verborgen und es wird nicht verraten, was noch zum Vorschein kommt.

Ziemlich ärgerlich kommen Putzfrau Mechthild und Tierpfleger Volker in Richtung Bühne  und beschweren sich über den durchgebrannten Zirkusdirektor. Jetzt dürfen sie den Karren aus dem Dreck ziehen und müssen eine „To Do-Liste“ aufstellen, um einen klimaneutralen Zirkus aufzuziehen. Ihre Tiere müssen artgerecht gehalten werden, die Beleuchtung muss stimmen und hat nicht so auszusehen, wie der Christbaum in „Leistett“, der eher einem Maiskolben gleiche. Sie sorgten mit ihren launigen Sprüchen immer wieder für einen „Brüller“.

Eine besondere Augenweide boten die jungen Damen  Chiara und Sophia Bronner, Madeleine Borho, Fabienne Günthner und Rebecca Zimmermann mit dem Tanz der Zirkusdirektorinnen. Anmutig und in einer tollen Choreographie (einstudiert von Tina Bronner und Nadine Lehmann) zeigten die Mädels eine großartige Leistung.

Nach diesem Auftritt kündigte Popkornverkäufer Hiller eine Pause an, damit sich das närrische Publikum für die nächsten Auftritte mit Getränken, serviert vom Männergesangverein, eindecken konnte. Für den Hunger hatten die Küchenfeen Wraps, Bratwurst heiß und kalt sowie belegte Weckle parat.

Was wäre der Zunftball ohne seine hervorragenden Sängerinnen und Sänger.

Julia Bronner, Nathalie Schäfer, Patrick Bronner, Joshua Beuter, Timon Wertz, Vincent und Benjamin Bronner zeigten in einem grandiosen Auftritt ihr Können.

Völlig losgelöst spielte Nathalie auf dem Saxophon und Joshua begleitete die Gruppe auf dem Keyboard und auch mit seinem Gesang.

Quer durch Melodien aus Musicals , u.a. aus „König der Löwen“ sang Patrick atemberaubende Solos und wiederum setzen die  Stimmen der Mädels mit ein. Auch mancher „Sünder“ im Dorf wurde parodiert  und das Publikum unterbrach immer wieder den Auftritt mit tosendem Applaus.

Da hatten es doch die beiden Seehunde Sabrina Kaupp und Volker Weil schwer. Als Seehund auf einer Bühne zu stehen und zugleich gymnastische Übungen ohne Trainer zu absolvieren, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Sie pusteten und prusteten und zeigten ihr Können als Jongleure und die Anstrengung war ihnen anzumerken. Aber mit viel Witz und Geschick zeigten sie ihr Programm.

Bevor jedoch die Jungfrau (Michelle Schäfer) ihrem Schicksal ausgesetzt wurde, zogen Mechthild und Volker durch den Saal auf der Suche nach Ulis Kater Carlo, der sich auf der Flucht vor`m Kastrieren befand.

In ihrem goldenen Käfig musste die Jungfrau auf ihre Peiniger warten. Diese, Matthias Günthner und Marius Küsel, konnten sich nicht darauf einigen, wie trickreich sie vorgehen sollten. Säge, Schwert, oder vielleicht doch das Gewehr, alles nicht so einfach. Dabei hatten sie noch verschiedene Bürger im Visier, deren Vergehen aufgelistet wurden.

Ein guter Schluss ziert alles, so der gekonnte Auftritt der Clowns und Backstreet Boys, einstudiert von Fabienne Günthner und Claudia Heinzelmann.

Gruselige Gestalten mit weißen Masken, dargestellt von Mike Zimmermann, Dimitri Kalinowski, Fabian Heinzelmann, Patrick Günthner, Tom Heinzelmann, Alexander Saur, Niklas Küsel und Andy Zimmermann kamen auf die Bühne. Nach den ersten Takten verwandelte sich die Tanzformation in lustige Clowns und sportlich und gelenkig ging ihre Show  in die nächste Runde. Starke Männer mit einem  Herz (für Mama) auf dem rechten Fleck, waren ein Augenschmaus, besonders  für die Damenwelt, und für das ganze Publikum.

Die närrischen Besucher bedankten sich bei allen Akteuren mit einem langanhaltenden Applaus und Bravorufen für ein gelungenes und unterhaltsames Programm, das jedem Fernsehprogramm Stand halten würde.

Zum Finale kamen Wolfgang Hiller und Armin Bronner, welche auch Regie führten, auf die Bühne, um nochmals die einzelnen Akteure vorzustellen.

Sie bedankten sich gleichzeitig bei den Mitarbeitern im Hintergrund, Technik: Uwe Banholzer, Licht: Meinrad Günthner, Kulisse: Constantin Bronner und Raphael Saur, Schminken: Tina Bronner und Birgit Küsel, Bühnenbild: Josef Dettling und Nathalie Schäfer, den Helferinnen in der Küche, dem DRK und dem Männergesangverein Leinstetten für die Bewirtung.

Zunftmeister Heiko Bronner freute sich ebenfalls über den gelungenen Zunftball und konnte für eine 10jährige Teilnahme Patrick Bronner und Joshua Beuter ein Geschenk überreichen. Eine weitere Ehrung für langjährige Teilnahme am Zunftball ging an Armin Bronner, Wolfgang Hiller und Volker Schäfer.

Mit den Wünschen für eine „glückseelige Fasnet“ und einem fröhlichen Abschlussgesang ging der erste Teil des Abends zu Ende. Für Tanz und Unterhaltung bis in die frühen Morgenstunden sorgte das hervorragende Duo „Die 2 Hofemer“ aus Spaichingen.

Der nächste Zunftball findet am 22. Februar 2020 im Lindensaal in Leinstetten statt.

Einlass ab 18.00 Uhr, Beginn des Programms um 20.02 Uhr. Tanz und Unterhaltung „On the Rocks“.  Herzliche Einladung!

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Die DienstagsWanderer ließen sich nicht aufhalten

Dienstag, 04. Februar

Weder vom Hochwasser, noch von Regengüssen, schon gar nicht vom Schneetreiben.

Eine Wanderung im Neckartal zur Burgruine Wehrstein stand auf dem Programm. Die Tourenleitung wurde an Ludwig übergeben, der vor Jahrzehnten vom Glatttal ins Mühlbachtal übergesiedelt ist. Somit war man zuversichtlich, dass man rechtzeitig zur Einkehr wieder am Startpunkt „Ständle“ sein wird.

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Auffrischung Rot-Kreuz-Kurs

Wann war dein letzter Erste-Hilfe-Kurs ? – Am 07.03.2020 kannst du deine Kenntnisse auffrischen !

Wir freuen uns sehr, dass wir im Rahmen unserer diesjährigen Veranstaltungsreihe erstmals einen Rotkreuz-Auffrischungskurs durch das DRK anbieten können.

Die wichtigsten Informationen im Überblick:

  • Wann: Samstag, 07. März 2020, 14.00 – 18.30 (inkl. Pause)
  • Wo: Spitalsaal Leinstetten
  • Inhalt: u.a. Umgang mit Defibrillator,  Herz-Lunge-Wiederbelebung, Helfen bei Unfällen u.v.m.
  • Anmeldung: notwendig aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl und möglich bei Evelyn Bronner oder über leinstetten@gmail.com

Die Teilnahme ist kostenlos. Nutze gerne diese Möglichkeit, dein Erste-Hilfe-Wissen wieder auf Vordermann zu bringen.

Bürgerwerkstatt „Lebendiges Leinstetten“ 

 

 

Wollt ihr wirklich bei diesem Wetter wandern?

Dienstag, 28. 01. 2020

Warum nicht. Eine Stunde geht immer.

Na ja, mancher wird wohl sein Mittagsschläfchen verlängern oder seiner Frau die Hausarbeit abnehmen (ha, ha). Denkste. Nicht bei den DienstagsWanderern. Treffpunkt war am Musikpavillon. Zehn Minuten vor Zwei. Der Erste, der Zweite, der Dritte traf ein. Dann mit dem Auto der Fürnsaler,  der Schneckenexpress, die Mettstettcolonne und schlussendlich das Kurbähnle aus Freuenstadt. Als Letzter kam ein Sommerberger, der mit deutlichen Worten vom Sofa geholt worden war. Und somit machten sich trotz Sauwetter 20 Männer auf den Weg. Sensationell. Nach einem kurzen Anstieg wurde Lothars Holzplatz besichtigt. Diesmal mussten nicht 100 Euro verwettet werden, um die Holzart des gefällten Baumes zu bestimmen. Es war die Linde vom Schellenberg, also ganz sicher keine Eiche. Seltene Einigkeit unter den Experten. Die Abtshalde wurde durchquert. Es regnete, es schneite, es kitzabohnetlete. Paul wollte diesen Ausdruck später ins Hochdeutsche übersetzt haben. Wozu auch, der Schwabe weiß, was gemeint ist. Im Staatswald galt es den letzen Anstieg zu bewältigen. Lang, lang ist es her, da ist man diesen Waldweg hinaufgerannt, ohne Stopp. Und heute hat man die Stöcke dabei zum Anschieben. Egal, ist man nun doch teilweise Jahrzehnte miteinander unterwegs, wie, ist doch wurscht. Die Wanderstrecke wurde etwas verkürzt, denn die DienstagsWanderer waren bei Lothar zum Umtrunk eingeladen. Und den wollte man natürlich nicht ewig warten lassen. Lothar hatte schon früher den Heimweg angetreten, um noch ein paar Sitzgelegenheiten zu organisieren. 20 breitschultrige Männer hat man schließlich nicht alle Tage in der guten Stube. Aber es ging.

Ein bisschen ordentlicher hätte es schon sein dürfen.

Brav wurden die Wanderschuhe ausgezogen, die Jacken auf die Bügel gehängt und dann ließ man sich von Elsa und Lode verwöhnen. Kaffee und Kekse, Bier, kleine und große Flaschen, Weizenbier, es fehlte an nichts. Drüben auf der Anrichte standen Weinflaschen, wozu wohl? Auf Lothars selbstgebastelten, über drei Meter langem Eichentisch, standen Weingläser, wozu wohl? Diese wurden von einer seltsamen Lampe angestrahlt, was sogar dem Oberstromer einige Fragen entlockte. Betreffs der Lampenkonstruktion, über die Gläser und den Wein bedurfte es keiner weiteren Diskussion. Rasant nahmen sie ab, die Flaschen auf der Anrichte, rasant nahm sie zu, die gute Stimmung in der Stube. Die Liederbücher wurden verteilt und der seit kurzem 65 jährige Hausherr durfte sich ein Lied wünschen. Inzwischen hatte Elsa Vesperbretter mit Schwarzwurst und Bauernbratwurst serviert.

Wer kann da verzichten?

Das Singen musste unterbrochen werden, denn mit mehr als 400 Gramm im Mund, singt man nicht. Oder so ähnlich. Gerne wurde zugegriffen.

 

Schön war’s in Lothars guter Stube.

Die antike Uhr an er Wand stand auf 17 Uhr, schon den ganzen Nachmittag, also gab es keinen Grund zur Eile. Aus 21 Männerkehlen schallte es: „Ja wenn die Burschen singen und die  Klampfen klingen und die Madel falln drauf rein, „diese dummen Dinger“, setzte einer die Strophe fort. Jetzt war es aber langsam Zeit, das Fest zu beenden. „Das arme Dorfschulmeisterlein“ wurde zum Abschluss noch zum Besten gegeben (zum  Besten ist maßlos übertrieben) was Hans mit Fassung ertrug. Bleibt zu hoffen, dass Lothar, nachdem Ruhe eingekehrt war, mit seiner Elsa noch ein Gläschen getrunken hat und sich bei ihr im Namen seiner begeisterten Kameraden bedankt hat. Wenn nicht, ein herzliches Dankeschön auf diesem Wege.

 

Zwei herrliche Tage am Golm – Ausfahrt mit dem Skiclub Leinstetten

Am vergangenen Wochenende fand die traditionelle Ausfahrt ins Montafon statt. Der Skiclub war mit 50 Teilnehmern zu Gast im Berghof Golm.

Wieder war es soweit: die alljährliche 2-Tages-Ausfahrt ins Skigebiet „Golm“ stand auf dem Programm. Obwohl ein relativ kleines Gebiet mit überschaubarer Größe sind die Abfahrten am Erlebnisberg „Golm“ sehr vielseitig – ob jung oder alt, ob Anfänger oder ambitionierter Skisportler: jeder kommt auf seine Kosten.

So war denn auch der Bus bis auf den letzten Platz belegt. 48 + 1 +1. Dieses Kürzel steht für den Belegungsplan. Thomas, unser Busfahrer, vorne links; seine Frau Olga vorne rechts, und 48 Teilnehmer dahinter.

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Wählen, entscheiden, gestalten: Kirchengemeinde- und Pastoralratswahl am 22. März 2020

Zur Wahl für den Kirchengemeinderat von St. Stephanus Leinstetten werden Kandidatinnen und Kandidaten gesucht.

Am 22. März 2020 wird der Kirchengemeinderat in unserer Kirchengemeinde neu gewählt. Dafür suchen wir Kandidatinnen bzw. Kandidaten.
Wer die Kirche mitgestalten will, für den bietet der Kirchengemeinderat das ideale Gremium.

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Durchs Land der Grotta-Goscha

Dienstag, 21. Januar 2020

Von Hochmössingen auf den Lindenhof.

Das Ziel der DienstagsWanderer war die Bergkapelle auf dem Lindenhof. Gestartet wurde am Sportheim. Wanderführer Paul, der sein ganzes Arbeitsleben in Hochmössingen verbrachte, führte die Gruppe auf einem Wiesenpfad in Richtung Weiden. Am Waldrand wurde die Straße überquert und schon war das einzige Gewässer in Hochmössingen erreicht.

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Bürgerwerkstatt im Januar

Einladung zur Bürgerwerkstatt am 30.01.2020

Herzliche Einladung zur nächsten Bürgerwerkstatt am Donnerstag, 30.01.2020, 20.00 Uhr im Spitalsaal Leinstetten.

Bitte Terminänderung beachten: Im Jahresplan und Veranstaltungskalender ist der 28.01.2020 vorgemerkt, aufgrund von Terminüberschneidung haben wir die Bürgerwerkstatt jedoch auf Donnerstag, 30.01.2020 verschoben.

Auf der Agenda stehen folgende Punkte:

  • Ausbesserung Bendweg – weitere Vorgehensweise
  • Premiumwanderweg/“Kapfschild“ – nächste Schritte
  • Veranstaltungen im März: 07.03.: Erste Hilfe Kurs DRK, 15.03.: Historischer Vortrag
  • Konzept zur Umsetzung von Projektideen: was interessiert – bewegt – kann unterstützt werden
  • Verschiedenes

Wir freuen uns auf viele Teilnehmer … mit vielen Grüßen
Bürgerwerkstatt „Lebendiges Leinstetten“ 

 

 

Erlebnispfad Heimbachtal

Dienstag, 14. Januar 2020

Es fehlte nur noch die “Schöne Heimbachtälerin“.

Die DienstagsWanderer starteten diese Woche mit dem Bus. Wenn es auch makaber klingt, die Wahrscheinlichkeit bei einem Autounfall zu sterben, ist 40 Mal höher als beim Bus. Also, warum nicht? Und sowieso, es denkt ja keiner an Verabschiedung, denn dann müsste der auf die Dienstagstouren verzichten und von da oben zuschauen, wie die Kameraden die Welt erobern, nein, das kann’s nicht sein.

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