Auf aussichtsreichen Wegen rund um Leinstetten

Bänkle-Rundweg

Dieser Weg führt zu den 4 neuen Liegebänkle – auch Waldsofas genannt – die im letzten Jahr rund um Leinstetten aufgestellt wurden.

Viele Helfer und Sponsoren haben dazu beigetragen, daß diese Bänkle nun an besonders aussichtsreichen Plätzen zum Verweilen einladen. DO HOGG I MI NA –  Der Wahlspruch der Bänklebauer,  die selbst auch ganz begeistert sind von dieser Idee. 

Siehe auch: www.heimat-baenkle.de

Eine Einweihung mit Bänklefest fand am 15. April 2018 statt. An diesem Tag waren die 4 Bänkle auch bewirtet, und es bot sich die Gelegenheit, an einer geführten Wanderung teilzunehmen. 

Herrliche Panoramablicke entlohnen das „Nuff ond Nab“ dieses anspruchsvollen Wanderweges, der auch abgekürzt werden kann.

START-ZIEL
Startpunkt ist am Gasthaus Schloßbrücke, mit Parkplatz in der Wörth. Die Wegpunkte sind in der Karte blau markiert. Der gesamte Weg ist mit QR-Code beschildert und die Beschreibung kann unterwegs an den einzelnen Wegpunkten mit dem Handy nachgelesen werden.

Strecke: 10,9 km
Zeit insgesamt: 3 Stunden 09 Minuten
Aufstieg: 287 m
Abstieg: 287 m
Niedrigster Punkt: 453 m
Höchster Punkt: 589 m

Höhenprofil auf Outdooractive

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START – Blauer Wegpunkt Ortsmitte
Über die „Schloßbrücke“ queren wir den Heimbach auf der Glattalstraße und biegen rechts in die Schloßwiesenstraße ein. Hier verläuft ein Teilstück des (alternativen) Jakobusweges Horb-Loßburg. (Zur Info: der Originalweg verläuft von der Schloßbrücke hoch zum Waldsofa am Kapf und dort weiter nach Loßburg).
Der Strasse weiter folgend passieren wir nach 300m den Heimbachsteg, eine schönen Holzbrücke, die beide Talseiten des „Ausserdorf“ miteinander verbindet.

Abzweig Jakobusweg
Nach 50m biegen wir links ab und folgen dem Wanderweg bis zum Waldrand. Am Abzweig Jakobusweg gehen wir links den Sägesteig steil nach oben. Der Weg verläuft oben angekommen weiter nach links und wir werden mit einer schönen Panorama-Aussicht belohnt.

Waldsofa im Buch
Hier liegt das erste „Waldsofa im Buch“. Es befindet sich in einer schönen Obstwiese mit altem Baumbestand, und lädt zum kurzen Verweilen ein. Wendet man seinen Blick Richtung Osten erkennt man leicht die große Pfarrkirche St. Stephanus auf der gegenüberliegenden Talseite.

Unsere Wanderung folgt weiter ein Stück dem Buchweg, und biegt dann rechts ab, leicht ansteigend, den Schloßhang hoch zum zweiten

Waldsofa Schloßbrückenblick
Von hier bietet sich ein herrlicher Talblick auf Leinstetten, auf das Schloß der Familie von Podewils, und auf unseren Startpunkt.

Grab des Freiherr von Frank
Weiter auf dem Weg erreichen wir im Wald einen Abzweig zum Grab des Freiherr von Frank. Dieses liegt ein Stück unterhalb des Wanderweges, und kann auf dem Serpentinenweg erreicht werden.

Burgruine Lichtenfels
Zurück vom Grab wandern wir weiter und erreichen nach 1 km die Burgruine Lichtenfels.

Glattalstrasse
Nach der Ruine geht es den Burgweg hinunter zur Glattalstraße.

Dort angekommen ergibt sich die Möglichkeit eines kurzen Umweges entlang des Stausees nach Bettenhausen zur Einkehr in das Gasthaus Adler. Zurück zur Glattalstraße geht es auf dem gleichen Weg.

Diese überqueren wir und folgen dem Radweg links am alten Sportplatz vorbei Richtung Leinstetten. Ein kleiner Steg bringt uns auf die andere Seite der Glatt in die Kreuzwiesen.

Abzweig Kreuzwiesen
Hier gabelt sich der Weg rechts hoch in Richtung Bettenhausen. Ein Stück weiter im Tal dem Kreuzwiesenweg folgend, vorbei am neuen Sportplatz, befindet sich das Minnesängerdenkmal, das an die Schlacht von 1298 zwischen Graf Albrecht II von Hohenberg und Otto III von Niederbayern erinnert. Geschichtlich interessierten Wanderern sei dieser kurze Fußweg zum Denkmal ans Herz gelegt.

Abzweig Pilzweg
Wir gehen den Weg rechts hoch zum Waldrand und erreichen kurz danach den Abzweig Pilzweg. Hier wurde eine Schneise in den Baumbestand gehauen, die einen einfachen Aufstieg durch den Wald bietet. Der kartierte Weg würde einige Meter weiter abbiegen, ist aber weitaus schlechter zu gehen als diese Schneise. Entlang des Aufstiegs findet man zu gegebener Zeit haufenweise Pilze, daher der Name.

Griesweg
Oben angekommen gehen wir nach links, am Waldrand entlang zum Griesweg. Diesem folgen wir rechts aufsteigend vorbei an einer alten Linde mit einem Wegekreuz. Am Ende des steilen Aufstieges biegen wir nach links und folgen dem Griesweg ca 600m bis zum nächsten

Waldsofa „im Gries“
das uns zu einer kurzen Rast einlädt. Auf der gegenüberliegenden Talseite kann man die beiden ersten Waldsofas erkennen. Das 4. und letzte „Sofa“ liegt auf dem Kapf – der Hügel auf der rechten Heimbachseite, auch runder Berg genannt (was vermutlich aus seiner Form abgeleitet wurde).

Freilichtmuseum
Weiter dem Griesweg folgend – nach dem Skilift der sich hier im Winter rechts den Berg hoch zieht – erreichen wir den Ortseingang, mit dem ersten Haus von Commodore Bernhard. Ein großes Bild des Heiligen Florian als Schutzpatron der Feuerwehr ist an seinem Haus zu sehen. Auch hat er eine ungewöhnliche Raritätensammlung rund um seinen Schuppen angehäuft. Idyllisch fließt ein kleiner Bach rechts den Hang herunter und treibt ein kleines Wasserrad an der Hütte an.

Abzweig Jakobusweg
Ein paar Meter weiter erreichen wir den Jakobusweg, der vom Kaltenhof die Steige herunter kommt. Wer den Weg zum letzten Bänkle abkürzen will, kann hier dem Jakobusweg dorfabwärts folgen. Der Rundweg geht aber rechts die Steige hoch, bis sich ein Abzweig nach links ergibt.

Wiederum sei interessierten Wanderern ein kleiner Umweg empfohlen: der Steige weiter hoch folgend erreicht man die Grotte mit Marienstatue sowie auch die alte Pumpstation (an der alten Steige), mit der früher der Kaltenhof mit Wasser versorgt wurde. Entlang der Steige finden sich weitere Raritäten vom Commodore.

Wem dies zuviel ist, biegt bereits vorher links ab, und folgt dem Zweigweg vorbei am alten Spielplatz in Richtung Kreisstraße.

Im Altern
Der Wanderweg führt auf der anderen Straßenseite weiter ins Gebiet „Altern“. Wir durchqueren eine kleine Lichtung mit schöner Blumenwiese und erreichen im Wald nach ca. 400m den

Abzweig „Fischweiher“
Bevor wir links den Waldweg abwärts gehen, bietet sich die Gelegenheit, den Fischweiher mitsamt den umliegenden Bachläufen zu besichtigen. Ein paar Meter weiter dem Waldweg folgend sehen wir auch bald die Fischerhütte und die Tuffsteinrinnen mit den kleinen Bächen.

Zurück zum Abzweig geht es hinunter dem Grenzweg entlang zum unteren Waldweg. Ein paar Schritte nach rechts erreicht man den mittleren Fischweiher, etwas zurück gesetzt im Wald.
Wieder zurück, und weiter abwärts dem Waldweg folgend kommen wir nach kurzer Zeit zum unteren Fischweier.

Glattbrücke
Der Waldweg endet an der alten Glattbrücke, die bereits zum Landkreis Freudenstadt gehört. Weiter auf der anderen Straßenseite gehen wir nun der Glatt entlang auf dem zukünftigen Radweg, von dem allerdings im Moment noch wenig zu sehen ist.

Abzweig Lippbach
An der Mündung des Lippbach in die Glatt biegen wir links ab und gehen den Schellenberg hoch Richtung Kapf, unserem Zielpunkt des vierten Waldsofas.

Aufstieg Schellenberg
Etwas mühsam gestaltet sich der Aufstieg, da der Weg durch Waldarbeiten in Mitleidenschaft gezogen wurde. An der nächsten Kreuzung gehen wir geradeaus und folgen dem Pfad weiter durch den Fichtenwald aufwärts. Am höchsten Punkt angekommen wird nun der Weg besser, und es geht leicht ab und auf zum Zielpunkt Kapf.

Waldsofa am Kapf
Das letzte Bänkle bietet wieder herrliche Aussichten über das Glattal, nun aus einer völlig anderen Richtung. Kaum zu glauben, daß man alle 3 Talhänge vorher abgewandert hat.

Dies sollte man mit einer Einkehr in der Schloßbrücke (zurück am Startpunkt) belohnen.

Entfernungen:
#1: START
 0,7 km
#2: Abzweig Jakobusweg
 0,6 km
#3: Waldsofa im Buch
 0,4 km
#4: Waldsofa Schloßbrückenblick
 0,1 km
#5: Grab des Frh von Frank
 0,9 km
#6: Burgruine Lichtenfels
 0,3 km
#7: Glattalstrasse
 0,7 km
#8: Abzweig Kreuzwiesen
 0,2 km
#9: Abzweig Pilzweg
 0,3 km
#10: Griesweg
 0,8 km
#11: Waldsofa im Gries
 0,3 km
#12: Freilichtmuseum
 0,1 km
#13: Abzweig Jakobusweg
 0,8 km
#14: Im Altern
 1,0 km
#15: Abzweig Fischweiher
 0,6 km
#16: Glattbrücke
 0,7 km
#17: Abzweig Lippbach
 0,4 km
#18: Aufstieg Schellenberg
 0,8 km
#19: Waldsofa auf dem Kapf